Unsere Projekte

Unser Ziel ist es, Markt- und Technologieführer bei der industriellen Energieerzeugung aus Biogas in Deutschland werden. Die NAWARO® BioEnergie AG wird in den nächsten Jahren mehrere BioEnergie Parks in Ost- und Norddeutschland in Betrieb nehmen. Derzeit planen wir Projekte in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Schleswig-Holstein. Die erste Anlage, unser Park „Klarsee“ bei Penkun in Mecklenburg-Vorpommern, wird noch im Jahr 2006 ans Netz gehen.

Der BioEnergie Park »Klarsee«

NAWARO BioEnergie AGIn Penkun in Mecklenburg-Vorpommern, gleich an der polnischen Grenze, haben wir ideale Bedingungen für unseren ersten BioEnergie Park vorgefunden. Bis Herbst 2007 entstehen auf einer Fläche von rund 20 Hektar 40 standardisierte Module zur Stromerzeugung mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt.

Im November 2006 wurde das erste Modul in Betrieb genommen. In der näheren Umgebung wirtschaften landwirtschaftliche Großbetriebe, die wir als Vertragspartner gewinnen konnten. Auch die Einspeisung unseres Stroms in die Netze ist durch nahe gelegene Einspeisepunkte möglich. Die geographische Lage unseres Parks „Klarsee“ ist ideal. Aus dem grenznahen Polen lassen sich bei Bedarf zusätzliche Rohstoffe beziehen, und die nahen Ostseehäfen sind ein idealer Umschlagplatz für die internationale Vermarktung unseres Düngers.

BioEnergiepark Klarsee: 01.jpgBioEnergiepark Klarsee: 02.jpgBioEnergiepark Klarsee: 03.jpgBioEnergiepark Klarsee: 04.jpgBioEnergiepark Klarsee: 05.jpg

Nicht zuletzt hat die hervorragende Zusammenarbeit mit den Behörden vor Ort den Ausschlag für die Entscheidung gegeben, unseren ersten BioEnergie Park in Penkun zu errichten. Da wir bei der Erschließung und Errichtung unserer Anlagen und beim Akquirieren qualifizierter Mitarbeiter auf gute Zusammenarbeit mit den Kommunen und Behörden angewiesen sind, legen wir von Beginn an Wert auf ein partnerschaftliches Verhältnis.

Live-Webcam von der Baustelle in Penkun.

Der BioEnergie Park »Güstrow«

NAWARO BioEnergie AGUnser Konzept sieht vor, nördlich der Stadt Güstrow in einem eigens dafür geschaffenen Sondergebiet einen BioEnergie Park zu errichten und zu betreiben, in dem durch mikrobiologische Fermentation Biogas erzeugt und aufbereitet wird, so dass es in eine anliegende Erdgasleitung eingespeist werden kann.

Mit der erzeugten Menge von ca. 46 Mio. m3 Biogas mit Erdgasqualität (Biomethan) können ca. 160 Mio. kWh Strom und 180 Mio. kWh Wärme pro Jahr an verschiedenen Orten in Deutschland bedarfsgerecht erzeugt werden. In einer dem Biomethanerzeugungsprozess nachgelagerten 2. Verarbeitungsstufe wird die in den Gärresten verbliebene Biomasse abgepresst, getrocknet und dann einem Biomasse-Heizkraftwerk zugeführt.

BioEnergiepark Güstrow: 01.gifBioEnergiepark Güstrow: 02.jpgBioEnergiepark Güstrow: 03.jpgBioEnergiepark Güstrow: 04.jpgBioEnergiepark Güstrow: 06.jpg

Das Biomasse-Heizkraftwerk verfügt über eine konventionelle Dampferzeugung mit Dampfturbine und erzeugt Strom nach EEG. Die Abwärme des Biomasse-Heizkraftwerkes wird für die Biogasaufbereitung, die Beheizung der Fermenter, die Hygienisierung der Gülle sowie für die Aufbereitung der Gärreste eingesetzt. In der Anlage fallen jährlich ca. 460.000 t Gärreste an. Die in den Gärresten enthaltenen Nährstoffe werden aufkonzentriert und als Flüssigdünger vermarktet. Die am Standort Güstrow bestehende Infrastruktur bietet insbesondere hinsichtlich der Medien Gas und Strom optimale Bedingungen für die Umsetzung dieses richtungweisenden Projektes.

Gegenüber herkömmlichen Biogasanlagen weist das Konzept zudem eine Reihe von Vorteilen auf, die die Akzeptanz einer derartigen Anlage bei der Bevölkerung sehr fördern:

  • Die Anlage ist mit modernsten Abluftbehandlungsanlagen ausgestattet, so dass Geruchsbelästigungen durch den Anlagenbetrieb ausgeschlossen werden können.
  • Durch die Verarbeitung der Gärreste in der Düngemittel- und Brennstofffabrik wird vermieden, dass die Gärreste auf die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden müssen. Das Ausbringen der Gärreste ist erfahrungsgemäß eine der wesentlichen Quellen für Geruchsbelästigungen.
  • Mit der Verarbeitung der Gärreste einhergehend werden jährlich ca. 15.000 Transporte vermieden, die erforderlich wären, um die Gärreste auf die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen auszubringen.
  • Schadstoffemissionen in Form von NOx und SO2 wie bei der herkömmlichen Verbrennung von Biogas in 40 BHKWs werden am Standort Güstrow weitestgehend ausgeschlossen.
  • Die Verstromung des Biomethans erfolgt vorrangig an Standorten mit entsprechendem Wärmebedarf. Außerdem werden die festen Bestandteile der Gärreste einer 2. energetischen Verwertungsstufe zugeführt und damit eine maximale, bedarfsgerechte energetische Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe sichergestellt.
  • Die Abwärme des Biomasse-Heizkraftwerkes wird vollständig in der Anlage genutzt.

Welche Voraussetzungen müssen die Standorte erfüllen?

Wir sind laufend auf der Suche nach weiteren attraktiven Standorten für unsere BioEnergie Parks. Diese sollten folgende Kriterien erfüllen:

NAWARO BioEnergie AG
  • Industrie oder Gewerbeflächen sollten in einer Größenordnung von rund 20 Hektar verfügbar sein.
  • In der näheren Umgebung, einem Umkreis von 40 Kilometern um den jeweiligen Standort, bewirtschaften landwirtschaftliche Betriebe Flächen von jeweils bis etwa 8000 Hektar, die die vom Park benötigten Rohstoffe zuliefern können.
  • Insgesamt benötigt ein BioEnergie Park pro Jahr 300.000 Tonnen Maissilage, 20.000 Tonnen Getreide und 60.000 Tonnen Gülle.
  • In einem Umkreis von 40 Kilometern werden insgesamt etwa 25.000 Hektar Fläche landwirtschaftlich genutzt und sind über befahrbare Straßen zugänglich.
  • Unser Strom lässt sich in nahe gelegene, unterbrechungsfreie Stromeinspeisepunkte ins Netz einspeisen.

Wir sprechen gern mit Vertretern von Landkreisen und Gemeinden, die diese Kriterien erfüllen und Interesse an der Ansiedlung innovativer Technologie und qualifizierter Arbeitsplätze haben. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier

.